Gibt es bald eine Apple iOS-Kamera?

Wovon träumte Steve Jobs? Biograf Walter Isaacson hat es kurz nach dem Erscheinen des Jobs-Biografie verraten. Drei Dinge waren es und sie hatten alle mit Revolution zu tun. Der Apple-Gründer wollte die Bücher, den Fernseher und den Fotoapparat revolutionieren.

Zumindest was Fernseher und Bücher anbelangt, gibt es ja bereits Schritte in diese Richtung. Kürzlich wurde iBooks 2 der Öffentlichkeit vorgestellt, ein Apple-Fernseher ist schon länger im Gespräch. Nur von einer Kamera mit dem angebissenen Apfel hat man zumindest in letzter Zeit bisher noch nichts gehört. Noch nicht.

Doch das dürfte sich jetzt ändern. Denn der Journalist Adam Lashinsky, dessen Buch „Inside Apple“ am 27. Januar 2012 erscheint, berichtet von einem Treffen zwischen Steve Jobs und Ren Ng. Der Stanford-Absolvent Ng ist CEO der Firma Lytro, die Lichtfeldkameras entwickelt. Eine Lichtfeldkamera nimmt bei einer Aufnahme die Position, die Intensität und – und das ist das Besondere – auch die Richtung eines Lichtstrahls auf. Dadurch wird ein Fokus für die Aufnahme überflüssig, denn er kann nachträglich hinzugefügt werden.

Apple Logo

Adam Lashinsky berichtet, dass Steve Jobs nach dem Gespräch mit Ren Ng diesen gebeten haben soll, ihm via E-Mail darzulegen, wie seiner Meinung nach eine Zusammenarbeit zwischen Lytro und Apple aussehen könnte. Wie diese Story ausgegangen ist, ist bisher noch nicht bekannt. Es ist aber durchaus denkbar, dass es zukünftig eine Kooperation zwischen den beiden Unternehmen geben könnte und Steve Jobs es posthum doch noch schafft, auch den Fotoapparat zu revolutionieren.

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