Home Connect – Zukunftstrend smartes Zuhause

Smart Home ist in der Technikwelt eines der Schlagworte des Jahres 2014 – und mit Sicherheit wird es auch im kommenden Jahr ein wichtiges Thema mit vielen Neuerungen sein. Smart Home bedeutet ganz grob gesagt: ein vernetztes Zuhause mit Geräten, die sich per Smartphone App fernsteuern oder kontrollieren lassen.

Ein Beispiel dafür ist eine Video-Türsprechanlage, dank der man von überall auf der Welt sehen kann, wer zuhause grade vor der Türe steht und klingelt. Ein weiteres Beispiel wäre ein Geschirrspüler, der per Smartphone-App aus der Ferne gestartet werden kann und darüber hinaus unter anderem meldet, wenn neuer Klarspüler benötigt wird.

Home-Connect-Logo

Hausgeräte per App steuern

2014 haben sich zwei echte Schwergewichte in Sachen Hausgeräte zusammengeschlossen, um gemeinsam am smarten Zuhause zu arbeiten: Bosch und Siemens statten ihre Hausgeräte wie Spülmaschinen und Backöfen, zukünftig auch weitere Geräte wie Kühlschränke mit Home Connect aus. Bei Home Connect handelt es sich um eine herstellerübergreifende Plattform, mit der sich Hausgeräte steuern lassen, und zwar mit Hilfe der Home Connect App. Die App ist ab Dezember 2014 für iOS im App Store und ab Anfang 2015 für Android im Google Play Store erhältlich.

Hab‘ ich den Backofen auch wirklich ausgeschaltet?

Mit der Home Connect App kann man beispielsweise ein Rezept an den Backofen übertragen, dieser übernimmt dann automatisch die richtigen Einstellungen. Außerdem lässt sich der Backofen aus der Ferne starten, so ist das Essen fertig, bis man nach Hause kommt. Und natürlich kann man von unterwegs auch überprüfen, ob man den Ofen wirklich ausgeschaltet hat oder nicht und dies im Zweifelsfall tun. Auch die Spülmaschine lässt sich von unterwegs starten und der Gerätestatus überprüfen. Ist sie mit ihrer Arbeit fertig erhält man ebenso eine Benachrichtigung aufs Smartphone wie wenn sie frisches Salz oder Klarspüler benötigt.

Weitere vernetzte Geräte kommen 2015

Die Hausgeräte werden mit dem WLAN verbunden und senden darüber ihre Informationen. Außerdem muss man sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse auf der Home Connect Website registrieren, allerdings werden laut BSH Bosch und Siemens Hausgeräte nur die allernötigsten Daten gespeichert – und zwar anonym. Spannend ist an der Home Connect Plattform, dass nicht nur die Bosch-Hausgeräte unterstützt werden, sondern auch Geräte anderer Hersteller und Marken. Außerdem soll das Angebot im Laufe des nächsten Jahres weiter ausgebaut werden.

1 Gedanke zu “Home Connect – Zukunftstrend smartes Zuhause

  1. ich habe mir einen Siemans Backofen HN678G4S6 mit Home connect gekauft. Kann man sich auch eine Nachricht auf sein Handy schicken lassen, wenn der Braten fertig ist?

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