iOS Apps stürzen häufiger ab als Android Apps

iOS war immer bekannt dafür, besonders stabil und flüssig zu laufen. Eine Studie des Startups Crittercism widerlegt diese Aussage nun. Laut Crittercism stürzen iOS Apps häufiger ab als Android Apps.

Fast Dreiviertel aller Abstürze von Apps gehen auf das Konto von iOS. Das dürfte doch deutlich mehr sein, als die meisten vermuten würden. Besonders auffällig ist die hohe Absturzquote unter iOS 5.0.1, mit 28,64 Prozent macht sie allein ein Viertel aller Abstürze aus. Hierfür gibt es allerdings einen durchaus einleuchtenden Grund: Viele Entwickler haben ihre Apps noch nicht auf iOS 5.0.1 angepasst, sodass es bei dieser Version von Apples mobilem Betriebssystem vergleichsweise häufig zu Abstürzen kommt.

Doch auch ältere Versionen wie iOS 4.3.3 (10,66 Prozent), iOS 4.3.5 (8,96 Prozent) und iOS 4.2.10 (12,64 Prozent) haben laut der Crittercism-Studie mit häufigen Abstürzen zu kämpfen. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Statistik entwickelt, wenn einmal mehr Entwickler ihre Apps für iOS 5.0.1 angepasst haben – aber bis dahin ist vermutlich schon die nächste Version veröffentlicht.

Apple Android

Als Grund für die häufigen Abstürze nennt Crittercism die starke Fragmentierung – immerhin hat man 23 verschiedene iOS Versionen und 33 Versionen von Android unter die Lupe genommen. Allerdings ist die Fragmentierung bei Android ja stärker ausgeprägt als bei iOS. Ein weiterer Grund ist laut der Studie dass es im App Store mehr Apps gibt, die sich kaum noch das Prädikat „sehr schlecht“ verdienen als das im Android Market der Fall ist.

Nicht nur die Apps haben Schuld an den häufigen Abstürzen. Auch Schwierigkeiten der Hardware oder ein zu voller Speicher kann Probleme verursachen. Darüber hinaus kann auch fehlender oder schlechter Daten- und GPS-Empfang zum App-sturz führen.

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