iPad 3 Test – Das neue iPad im Kurztest

Seit knapp 3 Wochen ist das neue iPad jetzt im Handel erhältlich. Auch wenn der Name des Apple-Tablets nicht ganz den Erwartungen entspricht, der Rest tut es allemal. Zahlreiche Magazine und Blogs haben das neue iPad inzwischen getestet – wir fassen hier für euch das wichtigste zusammen.

Wirklich überraschend ist es nicht, dass die Tester sich in fast allen Belangen weitgehend einig sind. Die größte Übereinstimmung herrscht – und das dürfte auch nicht überraschen – beim Display. Denn das sucht einfach Seinesgleichen. Das Retina-Display des neuen iPad sorgt für gestochen scharfe Darstellung und brillante Farben. Das macht sich natürlich beim Lesen bemerkbar, aber auch bei Spielen. Und auch wenn die Pixeldichte von 264 ppi nicht an die des iPhone 4S herankommt, tut das dem Display des neuen iPad keinen Abbruch.

Apple iPad 3 in weiß

Auch bei zwei weiteren Punkten, die direkt mit dem erstklassigen Display im Zusammenhang stehen, herrscht Einigkeit. Da wäre zum einen der deutlich stärkere Akku des neuen iPad, den das Display schlicht und ergreifend benötigt. Allerdings ist es für die meisten etwas enttäuschend, dass sich die Akkulaufzeit im Vergleich zum iPad 2 nicht verlängert hat, sondern gleich geblieben ist. Hier zollt der Akku der anspruchsvollen Technik einfach Tribut.

Zum anderen wäre da der Prozessor. Zwar hat Apple nicht, wie im Vorfeld von vielen erwartet, einen Quadcore-Prozessor im neuen iPad verbaut, sondern „nur“ einen mit zwei Kernen, dafür tut jedoch ein Quadcore-Grafikchip seine Arbeit – und die macht er verdammt gut. Auch bei ressourcenhungrigen Spielen wie Infinity Blade 2 ist die Darstellung durchweg flüssig ohne Ruckler und kann optisch nicht nur überzeugen, sondern sogar beeindrucken.

Die Performance des neuen iPad ist insgesamt flott und flüssig, aber irgendwie hat man das auch nicht anders erwartet. Beeindrucken kann das Tablet auch durch die Verarbeitung, die qualitativ sehr hochwertig ist. Zwar hat sich optisch so gut wie nichts verändert im Vergleich zum iPad 2, das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Apple unter der Haube des neuen iPad nochmal deutlich zugelegt hat.

Als Minuspunkt muss man dem neuen iPad ankreiden, dass LTE in Europa nicht funktioniert, da das LTE-Modul lediglich die Frequenzen unterstützt, die in den USA üblich sind. Alles in allem setzt das Tablet aber davon abgesehen wieder einmal Maßstäbe. Auch wenn die ganz große Revolution fehlen mag, das iPad glänzt durch gute Verarbeitung, Top-Performance und nicht zuletzt durch das grandiose Display.

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