MacBook Pro mit Retina Display besitzt 10 Feuchtigkeitssensoren

Das MacBook Pro mit Retina Display, das Apple auf der WWDC vor rund einem Monat vorgestellt hat, ist das neue Top-Modell unter den Laptops aus Cupertino. Schon bei der Keynote, auf der das MacBook Pro mit Retina Display präsentiert wurde ging Marketing-Chef Phil Schiller zumindest in Ansätzen auf das Innenleben des Laptops ein und hat gezeigt, dass sich im Vergleich zum Vorgänger einiges verändert hat. Alles hat Schiller jedoch nicht verraten.

So sind die Kollegen von MacBidouille und HardMac darauf gekommen, dass Apple im MacBook Pro mit Retina Display insgesamt zehn Feuchtigkeitssensoren verbaut hat. Dabei handelt es sich um sogenannte Liquid Contact Indicators (LCI), die sich verfärben, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Apple betont ausdrücklich, dass dies bei Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit nicht der Fall sein soll. Die Sensoren sind an den wichtigsten Stellen im MacBook Pro mit Retina-Display verbaut, unter anderem unter der Bodenplatte, aber auch unter verschiedenen Komponenten und Kabeln.

Neues MacBook Pro 2012

Kommt ein MacBook Pro mit Retina-Display zur Reparatur, dann ist es zumeist die erste Handlung des Servicetechnikers die Feuchtigkeitssensoren zu überprüfen, vor allem während der Garantiezeit. So soll sichergestellt werden, dass ein Defekt nicht durch Flüssigkeit verursacht wurde. Beim Vorgänger des MacBook Pro mit Retina-Display, dem MacBook Pro mit 17 Zoll-Bildschirm, sowie beim aktuellen MacBook Air sind nur acht Sensoren verbaut, beim neuen Top-Modell hat Apple die Anzahl auf zehn erhöht. Weil beim neuen MacBook Pro-Modell alles so kompakt verbaut ist, verteilt sich Flüssigkeit, die ins Innere gerät auch entsprechend schnell dort. Der Schaden im Falle einer Reparatur kann so schnell einmal sehr teuer werden.

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