Mehr iPad mini als iPad 4 Verkäufe

Mit dem iPad mini hat sich Apple erst relativ spät auf den Markt der kleineren Tablets herangewagt. Steve Jobs hatte ein kleineres iPad immer kategorisch abgelehnt, doch im vergangenen Jahr hat man sich bei Apple dann eines Besseren besonnen und doch das iPad mini auf den Markt gebracht – zurecht, wie aktuelle Verkaufszahlen zeigen. Denn das iPad mini verkauft sich besser als das iPad 4.

Die Marktforscher der NDP Group bringen es auf den Punkt: Während Apple im Januar 2013 rund 1,3 Millionen Exemplare des iPad 2 und des iPad 4 verkauft hat, konnte der Konzern im gleichen Zeitraum fünf Millionen iPad mini an den Mann bzw. die Frau bringen. Das sind also mehr als dreimal so viele Exemplare des iPad mini. Den Trend zu kleineren Tablets bekommt nicht nur Apple zu spüren, denn laut NDP wurden im Januar 2013 erstmals mehr Tablets mit 7 Zoll Display-Diagonale verkauft wie deren große Brüder mit 10 Zoll Display.

Apple iPad Mini

Das passt auch zusammen mit einer Prognose, die die Analysten von Gartner bereits Ende 2012 aufgestellt hatten. Sie prognostizierten für 2013 sinkende Tablet-Preise, weil Verbraucher immer mehr auf die kostengünstigeren, kleineren Varianten der handlichen Mini-Computer setzen. Noch im Dezember 2012 hat Apple 7,4 Millionen große iPads verkauft. Die Marktforscher von NDP haben nach dem Bekanntwerden der Verkaufszahlen für den Januar 2013 ihre Prognose für die Verkaufszahlen fürs ganze Jahr korrigiert. Sie gehen davon aus, dass der Konzern aus Cupertino in diesem Jahr insgesamt 55 Millionen iPad mini verkaufen wird und nur 33 Millionen iPads. Interessant wird sein, ob auch diese Zahlen noch einmal korrigiert werden, wenn Apple tatsächlich wie erwartet ein iPad mini 2 mit Retina-Display auf den Markt bringt. Das dürfte die Verkäufe des iPad mini noch ein weiteres Mal ordentlich ankurbeln.

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