Neues MacBook Pro mit Retina Display – Probleme mit Bildschirm und USB

Es ist leider nicht alles Gold, was glänzt. Das neue MacBook Pro mit Retina Display war nach der Vorstellung auf der WWDC mit Begeisterung aufgenommen und von der Fachpresse hochgelobt worden. Doch nachdem inzwischen die ersten Exemplare des MacBook Pro bei ihren Besitzern gelandet sind, werden Stimmen laut, die von Problemen mit dem neuen Flaggschiff der Apple-Laptops berichten.

So bleibt manchmal eine Art „Geisterbild“ zurück, wenn man ein Fenster geschlossen hat, die Schattierung des zuletzt angezeigten Inhalts. In früheren Zeiten, als man noch Röhrenmonitore hatte, war dies ein bekanntes Problem, das durch einen Bildschirmschoner gelöst werden konnte. Bei den modernen Flachbildschirmen und den Laptop-Displays ist ein Bildschirmschoner nicht mehr notwendig. Allerdings kann es trotzdem zu solchen eingebrannten Bildern kommen, weil die Flüssig-Kristalle von LCD-Monitoren eine gewisse Trägheit aufweisen, wenn ein Inhalt für zu lange Zeit angezeigt wird. Allerdings ist das dann nicht von Dauer, sondern es geht wieder weg – ärgerlich ist es natürlich trotzdem, vor allem bei einem Gerät, das so teuer ist wie ein MacBook Pro. Bis zu 30 Minuten dauert es Nutzerberichten zufolge, bis die Geisterbilder wieder verschwunden sind.

Neues MacBook Pro 2012

Auch mit dem USB 3.0-Anschluss scheint nicht alles rund zu laufen. So berichten Nutzer davon, dass nicht alle Peripherie-Geräte erkannt werden. Es wird vermutet, dass das Problem bei Intels Ivy Bridge-Chipsatz liegt, Näheres dazu ist jedoch nicht bekannt. Außerdem berichtet die französische Website MacBidouille dass der USB-Anschluss nur USB 2.0-Geschwindigkeit packt, wenn der Stecker nicht vollständig an den Anschluss angesteckt ist und nur ein winziges bisschen herausragt.

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